Website für Rechtsanwälte und Kanzleien
Mandanten suchen nicht nach „Kanzlei“. Sie suchen nach „Abmahnung erhalten was tun“, „Kündigungsschutzklage Frist“, „Erbschein beantragen“. Nach ihrem Problem, nicht nach Ihrem Beruf.
690 €
ab, einmalig. Mehrseitig mit eigener Seite je Rechtsgebiet.
Eine Seite je Rechtsgebiet, nicht eine Liste
Die typische Kanzleiseite hat eine Unterseite „Tätigkeitsschwerpunkte“ mit acht Aufzählungspunkten. Damit ist sie für keinen davon auffindbar.
Wer für Arbeitsrecht gefunden werden will, braucht eine Seite, die Arbeitsrecht heißt, davon handelt und die Fragen beantwortet, die Mandanten in dieser Lage stellen: Welche Fristen laufen, was kostet das, was passiert zuerst. Acht Schwerpunkte heißen acht Seiten.
Eine Seite
Mehrere Seiten
Vertrauen entsteht durch Konkretheit, nicht durch Marmor
Ein Bild von einem Bücherregal, ein Richterhammer im Logo, „Ihr kompetenter Partner im Recht“ – das steht auf jeder zweiten Kanzleiseite und sagt nichts. Was tatsächlich wirkt:
- Ein echtes Portrait. Mandanten wollen sehen, wem sie ihr Problem erzählen.
- Klare Angaben zum Ablauf. Was passiert nach der ersten E-Mail, wie lange dauert es, wer meldet sich.
- Kosten, soweit möglich. Die Erstberatung für Verbraucher ist der Höhe nach gedeckelt; das darf und sollte dastehen.
- Fachanwaltstitel und seit wann. Das ist ein Beleg, keine Werbung.
Berufsrecht, kurz: Für Anwältinnen und Anwälte gelten Paragraf 43b BRAO und die BORA. Werbung muss sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichten; Erfolgsquoten, reißerische Vergleiche und Mandatsdetails ohne Einwilligung sind heikel. Ich weise auf offensichtliche Stellen hin, bin aber kein Anwalt – und Sie sind es. Im Zweifel gilt Ihre Einschätzung.
Die Mandantenanfrage ist kein normales Kontaktformular
Was im Formular steht, ist häufig vertraulich und manchmal existenziell. Drei Dinge folgen daraus:
- Keine Sachverhaltsschilderung abfragen. Ein Feld „Beschreiben Sie Ihren Fall“ verleitet dazu, Dinge zu schreiben, die nicht in ein Webformular gehören. Besser: Anliegen in einem Satz, Rechtsgebiet, Rückrufwunsch.
- Verschlüsselt und auf eigenem Server. Ein Formulardienst in den USA ist für Mandantendaten die schlechtere Wahl.
- Kein Mandat durch Anfrage. Ein Hinweis, dass mit der Anfrage noch kein Mandatsverhältnis entsteht, gehört unter das Formular.
Was das mit Steuerberatern und Notaren zu tun hat
Dasselbe Muster, andere Paragraphen. Auch dort wird nach dem Problem gesucht („Einnahmenüberschussrechnung Frist“, „Grundstücksübertragung Kosten“), auch dort gilt ein Berufsrecht, auch dort ist die Anfrage vertraulich. Die Struktur dieser Seite passt für beide.
Häufige Fragen
Darf ich als Anwalt überhaupt werben?
Ja, im Rahmen von Paragraf 43b BRAO und der BORA: sachliche Unterrichtung über die berufliche Tätigkeit. Nicht erlaubt ist reißerische Werbung, und Mandatsdetails dürfen ohne Einwilligung nicht vorkommen. Eine informative, gut strukturierte Website ist unproblematisch.
Wie viele Seiten braucht eine Kanzleiwebsite?
Eine je Rechtsgebiet, das Mandate bringen soll, dazu Startseite, Team, Kosten und Kontakt. Bei drei Schwerpunkten sind das rund sieben Seiten.
Ist ein Kontaktformular datenschutzrechtlich unbedenklich?
Nur, wenn es verschlüsselt überträgt und die Daten nicht bei einem Dienstleister außerhalb der EU landen. Für Mandantenanfragen empfehle ich einen Endpunkt auf dem eigenen Server statt eines Formulardienstes.
Was kostet eine Kanzleiwebsite?
Ab 690 Euro zum Festpreis für einen mehrseitigen Auftritt. Jede weitere Seite für ein Rechtsgebiet kostet 79 Euro.
Passt dazu
Für welche Rechtsgebiete sollen Sie gefunden werden?
Nennen Sie mir Ihre Schwerpunkte. Sie bekommen einen Seitenplan und einen Festpreis.
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